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Weihnachtspäckchen-Konvoi im Dezember 2011 nach Rumänien und in die Ukraine
Weihnachtspäckchenkonvoi
Der Blick in leuchtende Kinderaugen – was kann es an Weihnachten Schöneres geben? Doch nicht überall können Kinder und Jugendliche die Festtage unbeschwert feiern. Ein Teddybär, ein Ball, Schokolade - diese Dinge sind beispielsweise für die Kinder im rumänischen Hinterland oder in der Ukraine außerhalb jeder Reichweite. Aus diesem Grund unterstützt Suzuki den Weihnachtspäckchen-Konvoi nach Rumänien und in die Ukraine Der Kontakt zu Round Table wurde über den Suzuki Vertragshändler Nils Bergmann hergestellt, der selbst Mitglied im Pinneberger Club ist und bereits in den letzten Jahren das Hilfsprojekt unterstützt und den Konvoi sogar persönlich begleitet hat.
Allein dem Suzuki-Vertragshändler Nils Bergmann (im Foto rechts) ist es gelungen, im Kreis Pinneberg 1935 Päckchen von Kindern aus Schulen & Kindergärten zu sammeln. Zudem wurden bei deren Sommer-Abschlussfest 535,- Euro von den Motorradfahrern für die Aktion eingenommen. Der von Suzuki International Europe zur Verfügung gestellte 7,5-Tonner wurde neben 23 anderen LKW auf den langen Weg nach Odessa in der Ukraine und zu verschiedenen Orten in Rumänien gebracht, um die Päckchen in Kinderheimen, Krankenhäusern, Schulen und Einrichtungen für Straßenkinder zu bringen und an die Kinder zu verteilen. Beim Auspacken sind unsere Helfer immer dabei und stellen sicher, dass die Päckchen auch wirklich in Händen bedürftiger Kinder landen.
Es ist immer wieder schön zu sehen, welche Freude so ein Weihnachtspäckchen einem Kind in Not bereitet, und es bringt ein klein wenig Wärme und Glück in das oftmals sehr schwierige Lebensumfeld.
Weiter Hintergrundinformation finden Sie unter www.weihnachtspaeckchenkonvoi.de sowie zu den Serviceclubs unter www.ladies-circle.de und www.round-table.de. Hallo Biker, ![]() unsere Charity Aktion ist zu Ende und es freut mich berichten zu dürfen, daß gut 2000.-€ zusammengekommen sind. Auf der "Überbringungstour" haben unsere Abgesandten viel erlebt und eindrucksvolle Fotos gemacht. Nils hat einen Bericht über seine Eindrücke geschrieben, den Ihr hier nachlesen könnt. Vielen lieben Dank nochmal an alle Spender. MfG -Olli Die Reise der 1000 Eindrücke Angefangen hat die ganze Geschichte durch die Idee von Jörn: “Lass uns mal was gutes tun”. Die Frage war jedoch: Wie? Eine Aktion für den guten Zweck durchführen ist ja o.k., jedoch für welchen guten Zweck? Auf jeden Fall etwas, wo wir auf jeden Fall hinter stehen! Im Laufe des Gespräch fiel uns die Mutter eines Freundes ein. Sie sammelt seit ein paar Jahren akribisch Geld und andere Spenden für ein Kloster in Rumänien. Dieses Kloster nimmt Straßenkinder auf, denen das Glück im Leben bisher nicht gegönnt war. Straßenkinder in Rumänien? Klar, das Land ist sicherlich arm, aber so arm, dass es hier viele Straßenkinder gibt? Kaum vorstellbar. Schließlich sind die auf dem Weg in die EU! Nachdem Veronika uns das Projekt vorgestellt hatte, war es klar: Dafür werden wir uns engagieren. Hier gibt es Menschen, die mit viel Energie anderen Menschen helfen. Dazu gibt es keinen Verwaltungsapparat, der die Hälfte der Spenden auffrisst! Nach dem wir unsere Freunde überzeugt hatten, dieses Jahr nicht nach St.Petersburg (wie eigentlich geplant) zu fahren, sondern dass wir die Tour nach Deva bevorzugen sollten, fingen die echten Planungen an. Die Spenden sollten natürlich nicht von uns alleine, sondern auch von vielen Freiwilligen kommen. Unter uns Bikern besteht eh ein starker Zusammenhalt. Also wurde der Slogan “Spenden mit dem Gasgriff für Kinder in Rumänien” geboren. Die Idee: Das Band mit dem Slogan kostet 15 Euro und jeder gefahrene zwischen Februar und ende März Km kostet 3 €-Cent den Km. Jörn und ich packen it unserer Firma die selbe Summe, die aus den Km stammt, noch mal oben drauf und fertig ist die Spendensumme. Jetzt jedoch zur Reise: Startpunkt war der Bahnhof Altona. 13 aufgeregte Motorradfahrer schnattern durch einander wie aufgeregte 10-Jährige auf Klassenfahrt. Dann das erste Highlight: Jörn und Stephan seine Frauen kommen mit 2 Kisten Bier und mindestens 500 Frikadellen nebst Kartoffelsalat um die Ecke gefahren. Die Blicke der 20-25 anderen wartenden Biker entgleisten schier. Selten habe ich so neidische Blicke gesehen. Wir haben uns kringelig gelacht. Nach dem Verladen derBikes war diese Geschichte zwar schon längst wieder vergessen, jedoch hatten wir immer noch eine Menge zu lachen. Hatten wir uns doch seit dem Herbst alle nicht mehr gesehen! Jeder packte sein Biker-Latein aus und Kapitän Blau-Bär sah blass aus gegen uns!In Wien angekommen hieß es nur ab und runter vom Zug. Die Bikes mussten dringend bewegt werden. Der Helm saß naturgemäß besonders eng. Egal. Wir mussten ja nicht so weit fahren. Kaum waren wir über die Grenze gedüst, fing es an zu schütten. Ich fühle mich gar nicht wohl auf meiner 1000er. Regen. Na klasse. Kalt war es auch noch. Außerdem drehte diese blöde 1000er nur durch, die Strassen waren in einem sehr schlechten Zustand und es standen nur Laster im Weg rum. Spaß hatte ich keinen. Dann setzte Rüdi, unser Top-Organisations-Vorwegfahrer, den rettenden Blinker nach rechts. Essenspause. Ich dachte eigentlich nur: Hervorragend, dass du den größten Teil schon geschafft hast. Zum Glück ist es ja nicht mehr so weit. Es hieß ja, kurz hinter Budapest ist unser Ziel! Genau das war mein Irrtum: Wir hatten noch 500 Km vor uns und es war bereits 14 Uhr! Nächstes Mal höre ich richtig zu. Ganz bestimmt! Schön. Pause. Dann aber rauf auf die Bikes: Strecke machen! Fahren von Tanke zu Tankstelle, Tanken, Gas geben und immer fleißig Laster überholen. Kurz vor Ende, so die Aussage von Rüdi, soll es noch eine schöne Strasse geben. Wir sollten unsere Kraft einteilen. Gesagt getan. Dann war er da endlich: Der Grenzübergang nach Rumänien. Hier kann die Polizei noch Begeisterung zeigen. Sie animierten uns, ordentlich zu rasen. Wir hatten nur noch 200 Km vor uns. Ein Lacher… Im dunkeln, im Regen, die Kurven fingen an und es gab immer noch viel zu viele Laster auf der Strasse. Ach ja: Es war immer noch rutschig, aber die 1000er und ich verstanden uns langsam besser. Langsam! Es ist wohl doch etwas dran, dass sich der Fahrstil ändert, wenn man Familie hat. Geglaubt hätte ich das nie! Im dunkeln auf einer wunderschönen kurvigen Landstrasse haben wir dann alles gesehen, was an Unwägbarkeiten auf der Strasse unterwegs sein kann und noch viel mehr. Autos komplett ohne Licht, Schweinelaster mitten in der Kurve, auch ohne Licht, Pferdewagen 3m hoch mit Heu beladen, natürlich auch ohne Licht und, fast hätte ich es vergessen, ganz viele Laster, aber meistens mit Licht! Das kurvige Landstrassenstück war jedoch eins der schönsten auf der gesamten Tour!
Ankunft in Devar
Nach seine überaus interessanten Erläuterungen haben wir dann die Chance genutzt, die Spende zu übergeben. Immerhin haben wir 2000,- Euro zusammen bekommen. Es ist zwar nicht die Welt, jedoch auch kein kleiner Tropfen auf einen heißen Stein. Kann der Pater und sein Team doch für 1,- Euro ein Kind am Tag ernähren. Und wir hatten ein wenig dabei geholfen.
Klar, die Bilder kennt man aus dem Fernsehen, aus Südafrika oder von anderen Brennpunkten der Welt. Das Schockierende daran ist jedoch, das wir uns gerade einmal 1500 Km weit von Deutschland befinden und das Rumänien kurz davor ist, der EU beizutreten. Aus diesen Gebieten kommen somit die Kinder, die der Pater aufnimmt. Immerhin 700 von Ihnen leben in seinen “familiären” Verhältnissen, weitere 700 werden täglich von Ihren Familien in die Schule gebracht. Alle erhalten Bildung und somit die Chance, aus der Ausweglosigkeit die Ihre Eltern haben, auszubrechen. Besuche Bergmann & Söhne GmbH - Suzuki Vertragshändler, Tornesch auf Qype |
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