Lederbekleidung – Vor- und Nachteile

Lederbekleidung

Reflektierendes Illuminite
Dies ist ein Reflexmaterial, das leuchtet, wenn es nachts angestrahlt wird. Je mehr davon verarbeitet wurde, desto besser ist es. Schließlich wirst Du damit nachts besser gesehen!

Reissverschluss

Ein zweiteiliger Lederkombi muß natürlich durch einem Reißverschluss verbunden werden. Es werden sehr häufig Kunststoffreißverschlüsse verwendet. Von einer besseren Qualität sind jedoch Reißverschlüsse aus Stahl. Sie halten länger und sind sicherer.

Protektoren

Hier gibt es verschiedene Arten von Protektoren. Die billigen sind reiner Schaumstoff und schützen nicht. Die nächste Art, das Risiko eines Knochenbruches zu minimieren, sind Penter-Foam-Protektoren. Diese bestehen ebenso aus Schaumstoff, welcher jedoch im Falle eines Unfalles hart wird und somit die Energie auf eine größere Fläche verteilt. Diese Protektoren sind sehr bequem und passen sich dem Körper gut an. Die von Europa empfohlene Version sind sogenannte CE-Proktetoren. Diese bestehen aus einer Styropor-Schale und einem Kern aus Schaumstoff. Sie haben sehr gute Dämpfungs- und Durchschlagswerte. Die Protektoren sollten so platziert sein, dass sie im sitzenden Zustand genau dort sitzen, wo sie sollen: Auf den Knien und an den Ellenbogen.

Halsbereich

Achte darauf, dass der Kombi im geschlossenen Zustand, während Du auf Deinem Motorrad sitzt, nicht zu eng sitzt. Sitzt er zu stramm, wirst Du Dich eingeengt fühlen. Zudem ist ein gepolsterter Halsbereich angenehm, da er das Erröten der Haut minimiert.

Wasserdichtigkeit

Es gibt mittlerweile absolut wasserdichte Lederkombis. Die sind mit Gore-Tex (siehe Wasserdichtigkeit bei Textilbekleidung) ausgestattet und aufgrund dessen wasserdicht. Der Nachteil ist nur, dass sich das Leder mit der Zeit vollsaugt und der Kombi sehr schwer wird. Für den Rennsport sind diese Kombis nichts. Es ist eher ein Lederkombi für den Tourenfahrer, der keine Lust auf einen Regenkombi hat. Dafür muss man jedoch meist einen recht hohen Aufpreis in Kauf nehmen. Marken, die diese Lederkombis vertreiben, sind BMW und die deutsche Firma Stadler.

Grösse

Achte darauf, das die Bekleidung nicht zu locker sitzt. Die Motorradtextilbekleidung muss enger sitzen, als Deine normale Freizeitbekleidung. Das ist wichtig, damit Du nicht wie ein aufgeblasener Ballon auf Deinem Motorrad sitzt. Ist die Jacke nämlich zu locker, fängt sie an zu flattern und Du musst Dich bei Geschwindigkeiten ab 100 km/h wesentlich stärker festhalten. Dazu bekommst Du mehr Wind auf den Helm und Deine Nackenmuskulatur wird überstrapaziert. Die Hose sollte eine ausreichende Länge haben: Entweder sie deckt die Stiefel ab, während Du auf dem Motorrad sitzt oder sie hat eine ausreichende Länge, so dass sie nicht aus den Stiefeln herausrutschen kann. Zudem darf sie in den Kniekehlen nicht zu eng sitzen. Sitzt eine Hose zu eng, wirst Du einen Blutstau bekommen und Du kannst nach einer Stunde kaum noch auf Deinem Bike sitzen.

Passform

Ein weiterer Faktor bei der Bekleidungsauswahl ist die Passform. Achte darauf, dass die Bekleidung vorgeformt ist. Die Jacke sollte so geformt sein, dass sie in der sitzenden Position perfekt passt. Perfekt heißt in diesem Zusammenhang: Am Rücken sitzt sie stramm und die Ärmel sind nicht zu lang. Die Hose sollte ebenso vorgeformt sein, damit sich in den Kniekehlen möglichst wenig Gewebe “knüllen” kann, wenn Du auf Deinem Motorrad sitzt.

 

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