Fahren im Dunkeln – Dämmerung – Dunkelheit

Jeder erfahrene Biker kennt das etwas mulmige Gefühl. Die Rennfahrer des 24 Langstrecken-Rennteams von “Bergmann & Söhne-Racing” erst recht:

Man fährt Motorrad und es wird langsam dunkel. Die Lichter fangen an, sich zu spiegel, die Umwelt erscheint im wesentlichen grau – das große Dämmerungs- und Dunkelproblem entsteht: Das Erkennen von Situationen und anderen Verkehrspartnern wird erschwert. Dummer weise haben die Andern die selben Probleme; man wird gerade jetzt leichter übersehen.

Also: Augen aufreißen, Tempo runter und schön konzentriert abfahren! Wenn man gerade zu dieser Tageszeit müde ist, lieber ein kleines Päuschen machen. Zehn Minuten später ankommen sind doch nix gegen eine zerdellte Nase, oder?

Doch – warum ist das so ?
Es gibt hier mehrere Gründe, warum wir nachts weniger erkennen können:

  1. Die natürliche Nachtsehfähigkeit eines Menschen beträgt circa 10-15 Prozent der Tagsehfähigkeit. Dadurch wird die Verkehrsumwelt schwer erkennbar.
  2. Da man wenig von seiner direkten Umwelt sieht, fehlen dem Auge die Vergleichspunkte (Fixpunkte), die notwendig sind, um Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen. Fixpunkte sind beispielsweise Bäume, parkende Fahrzeuge oder Schilder. Klar ist auch, das dadurch die Geschwindigkeit anderer Verkehrsteilnehmer schwerer einzuschätzen wird.

Was kann man dagegen unternehmen?

Wir haben uns für Euch beim Medizinmann umgeschaut – und die Pharma-Konzerne sagen, dass man Vitamin A (Beta Carotin) zu sich nehmen soll. Das reduziert Nachblindheit und schlechtes Sehvermögen. Die typischen Mangelerscheinungen seien Juckende, raue, trockene Haut, Verlust von Geruch, Geschmack und Appetit, stärkere Nachtblindheit, erhöhte Gefahr von Infektionen, stärkere Ermüdung; stumpfes, trockenes, sprödes oder ergrauendes Haar. (siehe www.vitacomplete.com)

Das war die Gesundheit. Was gibt es noch? Man sollte immer darauf achten, sein Tempo anzupassen. Immer schön locker bleiben. Darüber gilt es, sein Visier perfekt sauber zu halten. Ein kleiner Halt bei der nächsten Tanke und die toten Fliegen und Mücken sind schnell entfernt. Achten Sie beim Helmkauf darauf, das das Visier auch beschlagfrei ist. Denn zu den angesprochenen Tageszeiten beschlägt dieses leichter – ein beschlagenes Visier verschlechtert die Sicht nochmals. Da man ja sowieso schon an der Tanke steht und den Wassereimer in der Hand hält, sollte man kurz über den Scheinwerfer und (bei einer langenTour bei schlechtem Wetter) auch noch das Rücklicht abwaschen. nach der Abfahrt staunt man teilweise nicht schlecht, was man nachts doch so sehen kann.

 

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