Fahren mit dem Roller

Das Fahren mit Rollern unterliegt normalerweise ähnlichen fahrphysikalischen Grundsätzen, wie bei einem richtigen Bike. Doch Achtung! Es gibt ein paar Kleinigkeiten, die man umbedingt beachten sollte!

Bremsen

Achtung: Bei Rollern besteht bei Nässe größere Rutschgefahr als bei einem Motorrad. Warum?
Hier ein paar Erklärungen zur Fahrwerksdynamik des Rollers: Sein Schwerpunkt liegt weit hinten, da Motor und Getriebe im Bereich des Hinterrades liegen und der Fahrer hinten sitzt. Dies hat zur Folge, dass nur 50 Prozent der Bremskraft mit der Vorderradbremse und 50 Prozent mit der Hinterradbremse erreicht wird. Das Vorderrad hat durch diese Achslastverteilung weniger Grip als bei einem herkömmlichen Motorrad und kann durch diese Tatsache leichter rutschen.

Beschleunigungen

Vorsicht! Beim Beschleunigen kann das Vorderrad sehr leicht abheben, vor allem beim anfahren am Berg, mit Beifahrer, oder beim “Kavaliersstart”. Diese Form von Zweiradfahren nennt sich “Weelie”, ist jedoch mit einem Roller überhaupt nicht zu empfehlen, da man bei einem Roller viel zu schnell die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert. Wir empfehlen, “Weelies” lieber den Stunt-Profis, die auf der Rennstrecke unterwegs sind.

Schräglagen und Kurven fahren

Beim Kurvenfahren erreichen die schnelldrehenden, kleinen Räder des Rollers ziemlich früh die physikalisch Grenze der Seitenführungskräfte. Also: Vorsicht beim schnellen befahren kurvenreicher Strecken oder beim flotten abbiegen. Das Rad kann dann spontan wegrutschen, ohne das man reagieren kann – man braucht zum flotten fahren auf jedem Zweirad eine Menge Übung. Also: Nicht raufsetzen und losrasen. Das kann schnell “ins Auge” gehen.

Vollgas / schnell fahren

Die Räder des Rollers sind meist sehr kleinen und dazu noch meist sehr leicht. Dadurch können nicht annähernd so große Kreiselkräfte aufbauen, wie bei einem großen Rad eines Motorrades, das die beim fahren notwendigen Kreiselkräfte aufbaut. Deshalb wird das Fahren bei höheren Geschwindigkeiten unruhiger als beim großen Motorrad. So wird zum Beispiel Seitenwindenwindempfindlichkeit sehr groß.

Durch die fehlende Stabilisation der Räder verändert sich somit die Fahrlinie.

 

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